|
BIOGRAPHY
Aus dem Land von Liszt and Bartók. Zita Tschirk, geboren in Györ, Ungarn, kam im Alter von fünf Jahren zur klasischen Musik. Nach ihrem Klavier- und Harmonielehre-Studium am Konservatorium in Györ ging sie an die Franz-Liszt-Universität für Musik in Budapest, wo sie Studentin von Rita Wagner und Ferenc Rados war und das Konzertdiplom für Klavier mit der höchsten Auszeichnung erwarb. Im Anschluss an Meisterklassen mit György Cziffra und Zoltan Kocsis absolvierte sie ein Studium der Liedbegleitung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Seit 2001 unterrichtet sie an der Universität Wien. Dort arbeitete sie mit Rotraud Hansmann, Marjana Lipovsek, Robert Holl und Charles Spencer und begleitete einen Workshop mit Thomas Hampson. Seit 2010 begleitet Zita Tschirk die Klasse von Karlheinz Hanser.
Preise von Anfang an. Mit neun Jahren (und noch fünfmal) gewann Zita den Wettbewerb junger Musiker in Györ. Ebenfalls als Solistin errang sie Preise beim Ungarischen Staatswettbewerb, beim Franz-Liszt-Wettbewerb in Budapest, dem Concertino in Prag und dem Hummel-Wettbewerb in Bratislava. Beim Mozart-Wettbewerb 2002 in Salzburg begleitete sie die spätere Siegerin Genia Kühmeier, beim Gradus ad Parnassum 2005 den Gewinner Martin Achrainer.
Auf der Bühne. Also Solistin und als Begleiterin tritt Zita Tschirk auf der Bühne sowie im Hörfunk und im Fernsehen auf. Im ORF-TV gastierte sie mit Daniela Fally. Sie genießt einen herausragenden Ruf als Liedbegleiterin mit Schwerpunkten auf der Musik des Jugendstils und des zwanzigsten Jahrhunderts, wie sie von Debussy, Berg, Marx und Richard Strauss vertreten wird, und der zeitlosen Kunst von Schubert, Dvořák und Brahms. Sie liebt Abstecher zu Bartók oder Montsalvatge und überträgt mit Erfolg die Noblesse der Liedbegleitung auf den Vortrag von Arien.
|
|